Die Meditation ist eine Übung um den Geist und die Gedanken zu geruhigen und dadurch in Kontakt mit der inneren Stimme und dem eigenen höheren selbst zu gelangen. Meditationsformen gibt es in allen Traditionen, wobei sich die Formen zum Teil sehr stark unterscheiden.
Es gibt zwei unterschiedliche Verständnisse von Meditation:
Die eine Bezeichnet Meditation als absolute Absichtslosigkeit und Ruhe des Geistes. Diese Form der Meditation kann man dadurch erreichen, dass man selbst zur Ruhe kommt und entweder ohne ein bestimmtes Ziel umherstreift oder sich an einen Ort setzt und wartet, während man für alles absolut offen ist. Mit der Absicht meditieren zu wollen rauszugehen, widerspricht man dieser Form der Meditation und macht sie unmöglich.

Die zweite Form der Meditation ist hingegen die bewusste Fokussierung auf eine einzige Sache. Als Fokus wird dabei meist der eigene Atem gewählt, oft aber auch Gebete, Mantren, Bilder oder das Licht einer Kerze oder eines Feuers. Durch die Fokussierung, werden alle anderen Eindrücke und Gedanken nach einiger Zeit ausgeblendet und der Geist kommt ebenfalls zur Ruhe.
Beide Meditationsformen brauchen einiges an Übung und man wird zunächst immer wieder in Gedankenbahnen oder Absichten abdriften. Es ist wichtig, nicht zu versuchen sich dagegen zu wehren, sondern die Gedanken anzunehmen und sie wieder Ziehen zu lassen. Andernfalls führt die Meditation eher zur Verspannung als zum inneren Gleichgewicht.
 

 
 
     
 
 
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