Die Jagd ist wichtiger Teil des Lebens in der Wildnis, da wir hier anders als in der Zivilisation Fleisch zum Überleben brauchen. Wildpflanzen haben wesentlich mehr Energie als gezüchtete Pflanzen und besitzen all ihre Nährstoffe in wesentlich höherer Konzentration. Dadurch können wir sie nur verdauen, wenn wir ausreichend Fett und Eiweiß aus tierischer Nahrung zur Verfügung haben.
Jagen in seiner ursprünglichen Form ist wesentlich mehr als das bloße Töten und Ausnehmen von Tieren - es ist eine intensive Auseinandersetzung mit ihnen, bei der sich der Jäger zutiefst mit seiner Beute verbunden fühlt.

Zu Jagen und zu Töten bedeutet auf der einen Seite einen Schmerz in die Welt zu bringen, weil es Leiden bei der Beute verursacht. Es bedeutet jedoch auch gleichzeitig Freude da so das Überleben des Jägers gesichert ist, der die Beute in sich aufnimmt und als einen Teil von sich weiterleben lässt. Diese Art des Jagens hat etwas sehr Ehrfurchtsvolles und ist mit einer tiefen Dankbarkeit für das gejagte Tier verbunden. Ein wichtiger Bestandteil ist das Prinzip des Gebens und Nehmens. Für jeden Jagderfolg verspricht der Jäger daher, dem Volk des erbeuteten Tieres etwas zurück zu geben und auf irgendeine Art zu dessen Wohl beizutragen. Damit unterscheidet sich die heilige Jagd grundsätzlich von der Art wie wir in unserer Gesellschaft mit dem Töten von Tieren umgehen, die sowohl zu ihren Lebzeiten als auch nach ihrem Tod ohne jeden Respekt und ohne Achtung behandelt werden.
 

 
 
     
 
 
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